Neues Design, neuer Provider

pixeldost pressebild ist wieder da; ein Layout-Wechsel, verbunden mit dem Wechsel zu einem neuen Provider (manitu GmbH) hat dazu geführt, dass diese Seite in der Karwoche nicht immer korrekt erreichbar war.

Seit heute – Ostersonntag, 21. April 2019, 14:00 Uhr – ist https://pixeldost.com wieder online.

Bis hier alles so funktioniert, wie es soll, wird es noch ein paar Tage dauern, aber immerhin: das Gröbste ist geschafft.

Jetzt geht’s erstmal an die Isar.

Isar (Nähe Reichenbachbrücke) – 21.04.2019

Teilen von Bildern in „sozialen Medien“

Nelkenwelt-Cover (05/2014)

In der Nelkenwelt, Ausgabe 5/2014, wurde ein Interview mit mir veröffentlicht, dass auf der Titelseite groß angekündigt wurde mit der Headline „Michael Lucan über die Gefahren der Verwendung von Bildern in den sozialen Medien“ – geschmückt mit 4 meiner Fotos.

Nelkenwelt, das ist die Zeitung für die Großgemeinde Blomberg, herausgeben von Blomberg-Medien (Markus Bültmann) und finanziert durch Anzeigen.

Auf dieser Seite finden Sie einen Ausschnitt aus dem Interview. Was ich dort sage, hat bis heute seine Gültigkeit behalten. Insbesondere, was das gedankenlose »Teilen« auf Facebook angeht, hat sich die Situation nicht gebessert. Im Gegenteil.
Nicht nur deshalb würde ich manche Aussage heute – vier Jahre später – sehr viel deutlicher formulieren.

Den kompletten Text des Interviews hat Blomberg-Medien auf der Webseite Blomberg Voices veröffentlicht, und zwar unter dem Titel Im Interview: Michael Lucan.

Ausschnitt aus dem Interview auf Blomberg Voices:

Endspiel der Blindenfussball-Liga 2012 Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY 3.0 (s. http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/legalcode) via Wikimedia Commons.

Endspiel der Blindenfussball-Liga 2012
Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY 3.0 (s.
http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/legalcode) via Wiki­media
Commons)

Sie haben uns einige Bilder für diesen Artikel zur Ver­fügung gestellt und wir haben eines hier mal so ab­gedruckt wie es einer dieser Lizenzen (hier: „CC BY 3.0“) entspricht. Wie das geht, haben wir bei Wiki­pedia nach­gelesen. Ist das nicht – z.B. für eine Zeit­schrift – ein bisschen viel Text, nur da­mit man ein Bild ‚kos­ten­los‘ nut­zen darf?

Das kann schon sein. Aber es geht doch darum, dass z.B. die Zeit­schrift etwas – sagen wir ruhig mal „kos­ten­los“ – bekommt, wenn sie ein paar ganz einfache Regeln befolgt.

Es ist doch nichts anderes als ein Geben und Nehmen. Wenn sie es sich nicht leisten kann oder will, für Bilder zu bezahlen, dann greift sie u.U. auf Bilder unter sol­chen Lizenzen zurück und hält sich – hoffentlich – an die Lizenzbedinungen. Man gibt dem Fotografen, was ihm zusteht. Sagt deutlich: dies Bild darf je­der­mann „kos­ten­los“ wei­ter­ver­wenden, und nennt den Namen des Foto­grafen. Und dafür darf man sich das Bild nehmen, übrigens auch für kom­merzielle Ver­wendungen.

Was ich meine ist: Wenn ich schon meine Bil­der so zur Ver­fügung stel­le, dass weder Rückfragen noch Honorar­zahlungen notwendig sind, dann darf ich doch mindestens erwarten, dass die Li­zenz­bedingungen ein­ge­halten werden. Die Creative-Commons-Lizenzen sind übrigens rechtlich gültige Ve­rträge, die von einer ge­meinnützigen Organisation in den USA erstellt worden sind, und die auch in Fassungen vorliegen, die an das deutsche Recht angepasst sind.

Und wenn man die Bilder bei Face­book teilt oder bei anderen Social Media?

Schwierig. Facebook nimmt sich durch seine Nutzungsbedingungen Rechte an geposteten Bil­dern heraus, die mit den Creative-Commons-Lizenzen nicht kompatibel sind. Selbst wenn man das mal ignoriert: es ist nicht ganz einfach, die genannten Lizenzbedingungen dort einzuhalten. Es geht schon, aber manche Webseite, die ein Bild von Wikipedia zum „Teilen“ auf Facebook anbietet, macht das, ohne die Lizenz-Infos und den Fotografennamen mitzugeben. Das ist ein Problem.

Aber handeln nicht viele Leute aus Unwissenheit?

Bei Facebook: für diejenigen, die Bilder einfach nur teilen, kann ich mir das vorstellen. Wer aber einen „Teilen“- oder „share“-Button auf seiner Webseite verwendet und das Teilen damit erst ermöglicht, der tut das sehr bewusst. Was Wikipedia-Bilder betrifft, da glaube ich inzwischen nicht mehr an Unwissenheit. Jetzt mal ehrlich, wie kann man ein Bild von Wikipedia kopieren und sich dann später auf Unwissenheit berufen? Gerade bei Wikipedia werden die Li­zenz­be­dingung­en der Bilder auf Bild­beschreibungs­seiten er­läutert und sind dort auch verlinkt. Auf buchstäblich jeder einzelnen Seite bei Wiki­pedia wird darauf hingewiesen, dass die Bilder speziellen Lizenz­bedingungen unterliegen.

Es mag im Einzelfall durch eine gewisse Flüchtigkeit oder ein völlig fehlendes Bewusstsein für diese Dinge Irrtümer geben. Wirklich vorstellen kann ich mir das aber nur bei Menschen, für die das Internet tatsächlich Neuland ist, oder bei Menschen, denen die persönliche Reife fehlt, diese Problematik zu verstehen.

Michael Lucan befragt den Münchner OB Christian Ude (2006) - Foto: Cevriye Lucan

Michael Lucan befragt den Münchner OB Christian Ude (2006) · Foto: Cevriye Lucan

Damit meinen Sie …

Damit meine ich z.B. Jugendliche, die ja auch bei Facebook mit eigenen Informationen und Fotos zum Teil sehr sorglos um­gehen.
Und damit meine ich vor allem Menschen, die das Internet und besonders Wikipedia als großen Selbst­be­dienungs­laden sehen, in dem es alles gratis gibt.

Dazu habe ich neulich auf der Webseite http://www.silvernerd.de etwas gelesen. „ICH entscheide, was ich verschenke, nicht du forderst es ein“, schreibt da eine Dr. Kerstin Hoffmann, die ansonsten über neue Regeln für Mar­keting und PR in unseren digitalen Zeiten Vorträge hält.

Silvernerd.de selbst ist eine Seite von Ilse Mohr; und sie bloggt dort über Social Media, über digitale Gräben, Netzkompetenz usw.

Auch Sie macht sich Gedanken, wie sie denn darauf reagieren soll, wenn von Ihrer Webseite Bil­der geklaut werden: „Mich stört die Wurstigkeit. Die dreiste Selbs­tbe­dienungs­mentalität der Website­betreiber und Face­book-Ad­ministratoren, die mir nicht weismachen können, dass sie keine Ahnung vom Urheber­recht haben“, schreibt sie, und ich kann mich da nur an­schließen.


Lachen ist gesund

Der Verein „Zeit des Lachens e.V.“ hat heute zum 4. Mal das Dr. von Haunersche Kinderspital in München besucht, um dor den kleinen Patienten mit einem vielfältigen und bunten Programm viel Spaß, Lachen und Freude zu schenken.
Mit dabei waren der Football Traditionsklub „Munich Cowboys“ sowie der Magier Uwe „Arcato“ Sperlich, Clownin und Märchenerzählerin Marina Lahann und das Herzstück des Vereins, Erich „Zipp“ Kowalew.

Die vollständige Presse-Information finden Sie hier:
http://www.althallercommunication.de/zeit-des-lachens-im-dr-von-haunerschen-kinderspital/
Weitere Nachrichten und Informationen zum „Zeit des Lachens e.V.“ finden Sie hier:
http://www.althallercommunication.de/kunde/zeit-des-lachens-e-v/

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Munzinger-Archiv nutzt Creative-Commons-Bilder

Die Munzinger-Archiv GmbH ist ein deutscher Verlag und Online-Inf­ormations­an­bieter mit Sitz in Ravensburg; das In­formations­an­ge­bot zu den Themen Bio­gra­fien, Länder und lexikalische Fakten besteht aus Lose­blatt­sammlung­en, CD-ROMs sowie einem On­line-Dienst mit mehreren Millionen Ein­tragungen und wird haupt­sächlich bei Ver­lagen, der Presse, im Rundfunk, in politischen In­stitutionen und Bibliotheken genutzt.

(aus Wikipedia (Stand: 6. August 2015, 11:54 Uhr) · Liste der Autoren · Lizenz: Creative Commons Attribution/Share Alike)

Auch das Munzinger-Archiv verwendet in seinen Biografien Fotografien, die unter einer Creative-Commons-Lizenz stehen. Hier gleich ein Beispiel mit einem Ausschnitt aus einer meiner Fotografien:

Silvan Shalom im Munzinger-Archiv (Screenshot-Ausschnitt)

Screenshot-Ausschnitt vom 9.09.2015:
https://www.munzinger.de/search/portrait/silvan+shalom/0/24479.html

Nach den aufgrund der Creative-Commons-Lizenz notwendigen Angaben muss man ein wenig suchen. Sie finden sich dann aber am Ende des biografischen Eintrags über Silvan Shalom:

Kennzeichnung des Bildes von Silvan Shalom im Munzinger-Archiv

Und das Munzinger-Archiv hat auch nicht vergessen, Angaben zur Bearbeitung des Bildes zu machen. „Ausschnitt, farblich verändert“ steht ausdrücklich da. Das ist durchaus wichtig und wird ärgerlicherweise von manchem Bildnutzer gern übersehen. Zum Vergleich hier der Link zum Bild bei Wikimedia Commons.

Nachtrag 17.10.2017: Eben stelle ich fest, dass inzwischen ein anderes Bild von Silvan Shalom im Munzinger-Archiv verwendet wird. Das ist auch ok.

Als weiterer Nachtrag – Mitte April 2019 – folgt hier noch ein Beispiel – von vielen – mit dem Eintrag über Franz Xaver Bogner, ebenfalls korrekt genkennzeichnet:

Auch hier der Link zum Bild bei Wikimedia Commons.

Mein Dank geht an das Munzinger-Archiv. Man spart sich dort zwar durch die Verwendung CC-lizenzierter Bilder – anstatt individuell lizenzierter Fotografien – die Zahlung von Honoraren, aber damit muss man als Fotograf leben.
Wer partout kein Geld ausgeben will, der darf, kann und soll gern „frei“ lizenzierte Bilder verwenden. Kein Problem, solange die Lizenzbedingungen – wie vom Munzinger-Archiv – korrekt befolgt werden.

Pressegespräch zur Verleihung des Geschwister-Scholl-Preises 2010 an Joachim Gauck

Aus der Presse-Einladung:

Montag, 29. November 2010, 14 Uhr,
Senatssaal der Ludwig-Maximilians-Universität
Pressegespräch zur Verleihung des Geschwister-Scholl-Preises 2010 mit Joachim Gauck, Geschwister-Scholl-Preisträger 2010, Wolf Dieter Eggert, Vorsitzender des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern e. V. und Vorsitzender der Jury Geschwister-Scholl-Preis 2010, sowie Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers, 2. Vorsitzender der Jury des Geschwister-Scholl-Preises 2010.

Der mit 10.000 Euro dotierte Geschwister-Scholl-Preis wird jährlich für ein Buch verliehen, das von geistiger Unabhängigkeit zeugt und das geeignet ist, bürgerliche Freiheit, moralischen und intellektuellen Mut zu fördern und dem verantwortlichen Gegenwartsbewusstsein wichtige Impulse zu geben.

Bilder vom Pressegespräch:

v.l.n.r.: Dr. Hans-Georg Küppers, Joachim Gauck, Wolf Dieter Eggert

v.l.n.r.: Dr. Hans-Georg Küppers, Joachim Gauck, Wolf Dieter Eggert

Joachim Gauck
Joachim Gauck
Joachim Gauck

Joachim Gauck

v.l.n.r.: Dr. Hans-Georg Küppers, Joachim Gauck
v.l.n.r.: Dr. Hans-Georg Küppers, Joachim Gauck
Joachim Gauck mit seinem Buch

Joachim Gauck mit seinem Buch „Winter im Sommer – Frühling im Herbst“

Joachim Gauck, Geschwister-Scholl-Preisträger 2010

Joachim Gauck, Geschwister-Scholl-Preisträger 2010

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Die Jury begründete ihre Entscheidung so:

„Der Geschwister-Scholl-Preis 2010 wird Joachim Gauck für sein Buch ‚Winter im Sommer – Frühling im Herbst‘ verliehen. Es ist die Autobiografie eines Mannes, der wie wenige andere über seine Opposition zur DDR-Führung und die Aufarbeitung des DDR-Unrechts identifiziert wird.

Der Theologe Gauck war erster Bundesbeauftragter für die Unterlagen der Staatssicherheit. Im Juni 2010 wurde Joachim Gauck überraschend zum Kandidaten für das Bundespräsidentenamt vorgeschlagen, er stellte sich zur Wahl, unterlag, seine Kandidatur aber hat eine Debatte ausgelöst, die auf ungewöhnlich deutliche Weise politische Sehnsüchte und Verwerfungen im Lande offen legte. Mit seiner klaren Haltung in Leben und Werkragt Joachim Gauck aus dem politischen und gesellschaftlichen Mainstream heraus.

20 Jahre nach der Wiedervereinigung sind die Debatten darüber, ob die DDR nun ein Unrechtsstaat gewesen sei oder nicht, noch voll im Gang. Joachim Gauck zeigt in seinem Buch, dass für ihn die Antwort ganz einfach ist: Die DDR-Führung nahm ihren Bürgern die Freiheit und das war unrecht. Die Freiheit ist ein hohes Gut, die engste Verwandte der Menschenwürde.

‚Doch ich wollte und will mir jene warme und tiefe Zuneigung zur Freiheit erhalten, die wohl nur versteht, wer sich lange und intensiv nach ihr gesehnt hat und in ihr magnetisches Feld geraten ist‘, schreibt Gauck. Sehnsucht nach Freiheit – dies ist der Geist, der geeignet ist, dem Gegenwartsbewußtsein wichtige Impulse zu geben, und in dem auch die Geschwister Scholl gehandelt haben.“

Die Verleihung des Preises fand im Rahmen einer geschlossenen Festveranstaltung am Abend des 29. November in der großen Aula der Ludwig-Maximilians-Universität München statt.

Kulturlust e.V.: Fahrrad-Verteilaktion und Fahrrad-Demo

Text der Pressemeldung des Kulturlust e.V. (vom 5. September 2010):

Am Donnerstag den 16. September ab 12.00 Uhr wollen wir im Kulturzentrum Wörthhof (Wörthstr.10, 81667 München) Fahrräder an unsere bulgarischen Freunde aus dem südlichen Bahnhofviertel verteilen. Nach einem Aufruf haben wir von Münchner Bürgerinnen und Bürgern ca. 150 Fahrräder bekommen, von denen inzwischen ca. 80 wieder fahrtauglich sind und verteilt werden können.

Da die Bulgar_Innen aus dem Bahnhofsviertel unter starker Ausgrenzung und Dis%ADkri%ADmi%ADnie%ADrung zu leiden haben, leben sie unter extrem prekären Umständen, oft mit ihren Familien auf der Straße. Aufgrund der eingeschränkten Freizügigkeit neuer EU-Bürger_innen und der daraus resultierenden bürokratischen Hürden ist ihnen der Weg in abgesicherte Be%ADschäf%ADti%ADgungs%ADver%ADhält%ADnisse faktisch versperrt und sie sind der Arbeitsausbeutung preisgegeben. Die Fahrräder sind für sie eine Möglichkeit, in München mobil zu sein; auch für die, die sich keine MVV-Tickets leisten können.

Anschließend wollen wir gemeinsam eine Fahrraddemonstration zum Französischen Konsulat unternehmen, um gegen die jüngsten rassistischen Aktionen der französischen Regierung gegen %96 in verarmten prekären Verhältnissen lebende %96 migrantische Mitbürger_Innen der neun EU-Staaten in Frankreich zu protestieren.


Siedlungen werden dort zerstört, eine Gruppe von Menschen unter Generalverdacht gestellt und abgeschoben in ihr Herkunftsland, das sie auf der Suche nach einer neuen Chance verlassen haben. Dieses Vorgehen sehen wir als stellvertretend an, für eine europäische Politik, die den nicht hinnehmbaren Lebensumständen dieser Menschen entweder mit Wegschauen oder rassistischen Repressionen begegnet, statt in allen Mitgliedsstaaten verantwortungsvoll, konstruktiv und vor allen Dingen unter Einbeziehung des Wissens und der Würde der Menschen selbst eine Veränderung der politischen Umstände und Strukturen anzugehen, die dieser Situation zugrunde liegen.

Fotos von der Aktion:

Wörthhof: Vor der Fahrrad-Verteilung

Wörthhof: Vor der Fahrrad-Verteilung

Wörthhof: Der geschmückte Eingangsbereich

Wörthhof: Der geschmückte Eingangsbereich

Wörthhof: Fahrrad-Verteilung

Wörthhof: Fahrrad-Verteilung

Oğuz Lüle: Fahrrad-Test

Oğuz Lüle: Fahrrad-Test

Fahrrad-Demo: Rosenheimer Straße/Ludwigsbrücke

Fahrrad-Demo: Beim Müllerschen Volksbad

Fahrrad-Demo: Bavariaring/Theresienhöhe

Fahrrad-Demo: Bavariaring/Theresienhöhe

Oğuz Lüle vor dem Französischen Konsulat

Oğuz Lüle vor dem Französischen Konsulat

Kundgebung vor dem Französischen Konsulat

Kundgebung vor dem Französischen Konsulat