Münchner Sicher­heits­kon­fe­renz 2018

Die 54. Münchner Sicherheitskonferenz fand vom 16. bis zum 18. Februar 2018 im Hotel Bayerischer Hof in München statt.

Die Münchner Sicherheitskonferenz ist eine seit 1963, jährlich im Februar in München stattfindende Tagung von internationalen Sicherheitspolitikern, Militärs und Vertretern der Rüstungsindustrie. Frühere Bezeichnungen sind Wehrkundetagung sowie Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik.


Österreichs neuer Bundesinnenminister Herbert Kickl zum Antrittsbesuch in München

Minister Kickl trifft in der Schichtlstraße ein


Vom 15. bis 16. Februar besucht Österreichs neuer Bundesinnenminister Herbert Kickl München. Zunächst absolvierte er seinen Antrittsbesuch bei Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Auf der Tagesordnung des Treffens standen wichtige Themen der länderübergreifenden Zusammenarbeit.
Nach einem Mittagessen im Sofitel Bayernpost und einer Mittagspause besuchte Minister Kickl dann Münchens Berittene Polizei in der Reiterstaffel der Polizeiinspektion ED 4, die ihr Domizil südlich der Galopprennbahn in der Schichtlstraße hat.

Munzinger-Archiv nutzt Creative-Commons-Bilder

Die Munzinger-Archiv GmbH ist ein deutscher Verlag und Online-Inf­ormations­an­bieter mit Sitz in Ravensburg; das In­formations­an­ge­bot zu den Themen Bio­gra­fien, Länder und lexikalische Fakten besteht aus Lose­blatt­sammlung­en, CD-ROMs sowie einem On­line-Dienst mit mehreren Millionen Ein­tragungen und wird haupt­sächlich bei Ver­lagen, der Presse, im Rundfunk, in politischen In­stitutionen und Bibliotheken genutzt.

(aus Wikipedia (Stand: 6. August 2015, 11:54 Uhr) · Liste der Autoren · Lizenz: Creative Commons Attribution/Share Alike)

Auch das Munzinger-Archiv verwendet in seinen Biografien Fotografien, die unter einer Creative-Commons-Lizenz stehen. Hier gleich ein Beispiel mit einem Ausschnitt aus einer meiner Fotografien:

Silvan Shalom im Munzinger-Archiv (Screenshot-Ausschnitt)

Screenshot-Ausschnitt vom 9.09.2015:
https://www.munzinger.de/search/portrait/silvan+shalom/0/24479.html

Nach den aufgrund der Creative-Commons-Lizenz notwendigen Angaben muss man ein wenig suchen. Sie finden sich dann aber am Ende des biografischen Eintrags über Silvan Shalom:

Kennzeichnung des Bildes von Silvan Shalom im Munzinger-Archiv

Und das Munzinger-Archiv hat auch nicht vergessen, Angaben zur Bearbeitung des Bildes zu machen. „Ausschnitt, farblich verändert“ steht ausdrücklich da. Das ist durchaus wichtig und wird ärgerlicherweise von manchem Bildnutzer gern übersehen. Zum Vergleich hier der Link zum Bild bei Wikimedia Commons.

Nachtrag 17.10.2017: Eben stelle ich fest, dass inzwischen ein anderes Bild von Silvan Shalom im Munzinger-Archiv verwendet wird. Das ist auch ok.

Als weiterer Nachtrag – Mitte April 2019 – folgt hier noch ein Beispiel – von vielen – mit dem Eintrag über Franz Xaver Bogner, ebenfalls korrekt genkennzeichnet:

Auch hier der Link zum Bild bei Wikimedia Commons.

Mein Dank geht an das Munzinger-Archiv. Man spart sich dort zwar durch die Verwendung CC-lizenzierter Bilder – anstatt individuell lizenzierter Fotografien – die Zahlung von Honoraren, aber damit muss man als Fotograf leben.
Wer partout kein Geld ausgeben will, der darf, kann und soll gern „frei“ lizenzierte Bilder verwenden. Kein Problem, solange die Lizenzbedingungen – wie vom Munzinger-Archiv – korrekt befolgt werden.

Pressegespräch zur Verleihung des Geschwister-Scholl-Preises 2010 an Joachim Gauck

Aus der Presse-Einladung:

Montag, 29. November 2010, 14 Uhr,
Senatssaal der Ludwig-Maximilians-Universität
Pressegespräch zur Verleihung des Geschwister-Scholl-Preises 2010 mit Joachim Gauck, Geschwister-Scholl-Preisträger 2010, Wolf Dieter Eggert, Vorsitzender des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern e. V. und Vorsitzender der Jury Geschwister-Scholl-Preis 2010, sowie Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers, 2. Vorsitzender der Jury des Geschwister-Scholl-Preises 2010.

Der mit 10.000 Euro dotierte Geschwister-Scholl-Preis wird jährlich für ein Buch verliehen, das von geistiger Unabhängigkeit zeugt und das geeignet ist, bürgerliche Freiheit, moralischen und intellektuellen Mut zu fördern und dem verantwortlichen Gegenwartsbewusstsein wichtige Impulse zu geben.

Bilder vom Pressegespräch:

v.l.n.r.: Dr. Hans-Georg Küppers, Joachim Gauck, Wolf Dieter Eggert

v.l.n.r.: Dr. Hans-Georg Küppers, Joachim Gauck, Wolf Dieter Eggert

Joachim Gauck
Joachim Gauck
Joachim Gauck

Joachim Gauck

v.l.n.r.: Dr. Hans-Georg Küppers, Joachim Gauck
v.l.n.r.: Dr. Hans-Georg Küppers, Joachim Gauck
Joachim Gauck mit seinem Buch

Joachim Gauck mit seinem Buch „Winter im Sommer – Frühling im Herbst“

Joachim Gauck, Geschwister-Scholl-Preisträger 2010

Joachim Gauck, Geschwister-Scholl-Preisträger 2010

Zurück

Die Jury begründete ihre Entscheidung so:

„Der Geschwister-Scholl-Preis 2010 wird Joachim Gauck für sein Buch ‚Winter im Sommer – Frühling im Herbst‘ verliehen. Es ist die Autobiografie eines Mannes, der wie wenige andere über seine Opposition zur DDR-Führung und die Aufarbeitung des DDR-Unrechts identifiziert wird.

Der Theologe Gauck war erster Bundesbeauftragter für die Unterlagen der Staatssicherheit. Im Juni 2010 wurde Joachim Gauck überraschend zum Kandidaten für das Bundespräsidentenamt vorgeschlagen, er stellte sich zur Wahl, unterlag, seine Kandidatur aber hat eine Debatte ausgelöst, die auf ungewöhnlich deutliche Weise politische Sehnsüchte und Verwerfungen im Lande offen legte. Mit seiner klaren Haltung in Leben und Werkragt Joachim Gauck aus dem politischen und gesellschaftlichen Mainstream heraus.

20 Jahre nach der Wiedervereinigung sind die Debatten darüber, ob die DDR nun ein Unrechtsstaat gewesen sei oder nicht, noch voll im Gang. Joachim Gauck zeigt in seinem Buch, dass für ihn die Antwort ganz einfach ist: Die DDR-Führung nahm ihren Bürgern die Freiheit und das war unrecht. Die Freiheit ist ein hohes Gut, die engste Verwandte der Menschenwürde.

‚Doch ich wollte und will mir jene warme und tiefe Zuneigung zur Freiheit erhalten, die wohl nur versteht, wer sich lange und intensiv nach ihr gesehnt hat und in ihr magnetisches Feld geraten ist‘, schreibt Gauck. Sehnsucht nach Freiheit – dies ist der Geist, der geeignet ist, dem Gegenwartsbewußtsein wichtige Impulse zu geben, und in dem auch die Geschwister Scholl gehandelt haben.“

Die Verleihung des Preises fand im Rahmen einer geschlossenen Festveranstaltung am Abend des 29. November in der großen Aula der Ludwig-Maximilians-Universität München statt.

Kulturlust e.V.: Fahrrad-Ver­teil­aktion und Fahrrad-Demo

Text der Pressemeldung des Kulturlust e.V. (vom 5. September 2010):

Am Donnerstag den 16. September ab 12.00 Uhr wollen wir im Kulturzentrum Wörthhof (Wörthstr.10, 81667 München) Fahrräder an unsere bulgarischen Freunde aus dem südlichen Bahnhofviertel verteilen. Nach einem Aufruf haben wir von Münchner Bürgerinnen und Bürgern ca. 150 Fahrräder bekommen, von denen inzwischen ca. 80 wieder fahrtauglich sind und verteilt werden können.

Da die Bulgar_Innen aus dem Bahnhofsviertel unter starker Ausgrenzung und Dis%ADkri%ADmi%ADnie%ADrung zu leiden haben, leben sie unter extrem prekären Umständen, oft mit ihren Familien auf der Straße. Aufgrund der eingeschränkten Freizügigkeit neuer EU-Bürger_innen und der daraus resultierenden bürokratischen Hürden ist ihnen der Weg in abgesicherte Be%ADschäf%ADti%ADgungs%ADver%ADhält%ADnisse faktisch versperrt und sie sind der Arbeitsausbeutung preisgegeben. Die Fahrräder sind für sie eine Möglichkeit, in München mobil zu sein; auch für die, die sich keine MVV-Tickets leisten können.

Anschließend wollen wir gemeinsam eine Fahrraddemonstration zum Französischen Konsulat unternehmen, um gegen die jüngsten rassistischen Aktionen der französischen Regierung gegen %96 in verarmten prekären Verhältnissen lebende %96 migrantische Mitbürger_Innen der neun EU-Staaten in Frankreich zu protestieren.


Siedlungen werden dort zerstört, eine Gruppe von Menschen unter Generalverdacht gestellt und abgeschoben in ihr Herkunftsland, das sie auf der Suche nach einer neuen Chance verlassen haben. Dieses Vorgehen sehen wir als stellvertretend an, für eine europäische Politik, die den nicht hinnehmbaren Lebensumständen dieser Menschen entweder mit Wegschauen oder rassistischen Repressionen begegnet, statt in allen Mitgliedsstaaten verantwortungsvoll, konstruktiv und vor allen Dingen unter Einbeziehung des Wissens und der Würde der Menschen selbst eine Veränderung der politischen Umstände und Strukturen anzugehen, die dieser Situation zugrunde liegen.

Fotos von der Aktion:

Wörthhof: Vor der Fahrrad-Verteilung

Wörthhof: Vor der Fahrrad-Verteilung

Wörthhof: Der geschmückte Eingangsbereich

Wörthhof: Der geschmückte Eingangsbereich

Wörthhof: Fahrrad-Verteilung

Wörthhof: Fahrrad-Verteilung

Oğuz Lüle: Fahrrad-Test

Oğuz Lüle: Fahrrad-Test

Fahrrad-Demo: Rosenheimer Straße/Ludwigsbrücke

Fahrrad-Demo: Beim Müllerschen Volksbad

Fahrrad-Demo: Bavariaring/Theresienhöhe

Fahrrad-Demo: Bavariaring/Theresienhöhe

Oğuz Lüle vor dem Französischen Konsulat

Oğuz Lüle vor dem Französischen Konsulat

Kundgebung vor dem Französischen Konsulat

Kundgebung vor dem Französischen Konsulat