Fridays for Future demonstriert in München

Fridays for Future demonstriert in München, seit mehr als zwei Jahren an jeden Freitag. Demonstriert wird für Veränderungen in der Politik. Veränderungen, die nötig sind, um das Pariser Klimaabkommen einzuhalten und die Erderwärmung auf 1,5 °C zu beschränken – sofern dies überhaupt möglich ist.
Der Protest richtet sich auch gegen die Erweiterung des Braunkohletagebaus Garzweiler II in Nordrhein-Westfalen. Dort ist das Dorg Lützerath unmittelbar vom Abriss bedroht – sowie fünf weitere Dörfer, die alle dem Braunkohletagebau weichen sollen.

Deutlich mehr als 100 Leute versammelten sich also an diesem Freitag gegen 14 Uhr am Europaplatz in München, in Sichtweite des Friedensengels.

Der Europaplatz, so weiß es Wikipedia, zählt zu den am meisten befahrenen Verkehrsknotenpunkten Münchens. Entsprechend war der Sammelplatz gesichert. Doch nach einigen kurzen Reden wurde dann – mit dem Beginn der Demo – der Verkehr gestoppt und etwa 12 Dutzend Klimaaktivist*innen machten sich auf den Weg. Durchs südwestliche Bogenhausen bis zum Prinzregentenplatz auf dem dann die Abschlusskundgebung stattfand.

Bogenhausen ist ein rugiger Stadtteil, die Demo zog jedoch gebührend Aufmerksamkeit auf sich, wurde bemerkt von Jung und Alt an den Fenstern. Manche schüttelte auch den Kopf ob solch einer fröhlichen und zugleich ernsten unerzogenen Meute, die sich lautstark bemerkbar machte.

Günther Beckstein: Die türkische Presse dankt

Journalist*innen türkischer Medien haben gestern – gemeinsam mit dem Koordinierungsrat der Türkischen Vereine (TÜDEK) – dem ehemaligen Bayerischen Innenminister und Bayerischen Ministerpräsidenten a.D. Dr. Günther Beckstein für seine langjährige Zusammenarbeit gedankt.

Orhan Tinengin, Doyen der Türkischen Presse in München, fasste sich kurz: „Ich kenne Dr. Günther Beckstein seit 1984, als er noch ein junger Abgeordneter war. Anlass war die Reise von Mitgliedern des Bayerischen Landtags mit dem damaligen Generalkonsul in München in die Türkei. Seitdem hat Dr. Beckstein – als Innenminister, als Ministerpräsident – immer gute Kontakte mit der türkischen Presse gehabt. Er stand uns immer als Ansprechpartner zur Verfügung.

Dafür bedankte sich Orhan Tinengin im Namen der türkischen Medienvertreter*innen und überreichte dem stolzen Ehrengast eine Plakette. Die Zeremonie wurde von mehr als nur höflichem Applaus begleitet. Orhan Tinengin: „Wir danken Ihnen, dass Sie bei uns sind „.

Geplant war diese Ehrung bereits für Ende März 2020, wurde aber – wie so vieles Andere auch – aufgrund der Covid-19-Pandemie verschoben.
Endlich konnte die Veranstaltung nun also am 26. Oktober 2021 im Restaurant Marmaris stattfinden.

Geladene Gäste – darunter auch ausgesuchte Vertreter bayerischer Medien, ehemalige Polizeichefs, der Generalkonsul der Türkei in München und eben Verter*innen türkischer Medien sowie der Türkischen Vereine – warteten auf Dr. Günther Beckstein, der direkt aus der Bayerischen Staatskanzlei gekommen war und für einige Minuten Verspätung nach Erhalt der Ehren-Plakette um Entschuldigung bat: „Ich hatte einen wichtigen Termin, den man nicht absagen kann: Ich war – übrigens zum ersten Mal – offiziell bei meinem Nachfolger im Büro.“

Und von seinem Nachfolger hatte Günther Beckstein herzliche Grüße zu bestellen. Dr. Beckstein: „Er hat ausdrücklich gesagt, dass er weiß, welche Bedeutung es hat, gute Kontakte zu den türkischen Medien zu pflegen. Und ich will sagen, dass ich Ihre Arbeit hoch respektiere. Sie arbeiten in einer schwierigen Zeit. Die Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland sind – wir haben das in den letzten Tagen gemerkt – schwierig. Und das wirkt sich auf Ihre Arbeit auch aus. Und ich habe großen Resepkt dafür, wie Sie diese Arbeit machen, die deutlich macht, dass sie einerseits eine große Beziehung zu Ihrem Herkunftsland haben, aber andererseits die Werte dieses Landes sehr respektieren. (…)
Wir haben etwa 4 oder 5 Millionen Türken bzw. Türkischstämmige in Deutschland. Die wollen sich natürlich in ihren Medien wiederfinden. Mit ihren Meinungen, ihren Themen. (…)

Er schloss seine kurze Dankesrede mit einer Art Apell: „Ich vertrete die Meinung, dass wir auch bei politischen Schwierigkeiten, die es im Moment zwischen der deutschen und der türkischen Regierung (gibt), dass wir die Beziehungen auf der Ebene der Medizin, der Ebene der Journalisten, der Ebene der Städte-Partnerschaften, unbedingt aufrecht erhalten müssen, damit die Gräben nicht tiefer werden, sondern der Weg für eine bessere Zukunft geebnet wird.

Einen Kommentar zur Politk der Regierung Erdogan konnte sich Dr. Beckstein nicht verkneifen. „In den Anfangsjahren hat Erdogan eine tolle Arbeit gemacht. Er hat das Land hinaufgekriegt. Aber ich weiß, dass es manchmal auch in Bayern so ist: Wenn einer all zu lang im Amt ist, dann steigt ihm Manches in den Kopf, und dann wird es schwierig. Und in dieser Phase befindet sich aus meiner Sicht die Türkei.

Mehmet Günay, Generalkonsul der Türkei in München: „Sie sind ein Freund der türkischen Gemeinde hier in Bayern und in München gewesen – und sind es immer noch!

Auf aktuelle politsche Probleme wolle der Generalkonsul nicht eingehen. Er sprach über die aus seiner Sicht bedeutende menschliche Dimension der Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland. „Denn„, so Mehmet Günay, „vor 60 Jahren sind Menschen aus der Türkei hier in Deutschland angekommen. Im Rahmen des Anwerbeabkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei, dieses Jahr ist das 60. Jubiläumsjahr dieses Abkommens. Und wir sind auf einem guten Weg. Weil die türkische Gemeinde, weil die türkischstämmigen Menschen hier in diesem Land eine zweite Heimat gefunden haben. Sie sind aktiv an dem gesellschaftlichen, sozialen, kulturellen und politschen Leben dieser Gesellschaft beteiligt. (…) Wir haben Akademiker, wir haben Journalisten, wir haben Politiker unter uns. Aber auch draußen haben wir tolle, vorbildliche Menschen, die deutlich zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind. Und so wird es weiter sein. Daher ist unser Anliegen, dass unsere türkischstämmigen Mitbürgerinnen und Mitbürger hier in Deutschland, wo sie leben, sich an dem gesellschaftlichen, sozialen, kulturellen und politischen Leben beteiligen, und das tun sie!

Und dann gab’s gut zu essen.

Protestaktion der bayerischen GRÜNEN: »Windkraft erlauben – weg mit 10H«


Vor der Bayerischen Staatskanzlei, an der Ecke Hofgartenstraße, wiesen die bayerischen GRÜNEN heute im Rahmen einer kleinen Protest-Aktion darauf hin, dass Strom aus Kohle und Gas – ebenso wie Atomkraft – schnellstmöglich durch saubere und sichere Energie aus Wind und Sonne ersetzt werden muss.

Anwesend waren Eike Hallitzky, Parteivorsitzender der bayerischen GRÜNEN, und Ludwig Hartmann, Fraktionsvorsitzender der Landtags-GRÜNEN. Anlass: der 10. Jahrestages der Nuklearkatastrophe von Fukushima.

„Windkraft erlauben – weg mit 10H“

Hartmann und Hallitzky ermahnten die Staatsregierung, ihrer Verantwortung gegenüber den zukünftigen Generationen gerecht zu werden und ihre Blockade gegen Windenergie durch die 10H-Regel umgehend zu beenden.

Erste bundesweite Kontrollaktion zur Maskenpflicht

Erste bundesweite Kontrollaktion zur Maskenpflicht auch in München – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Verkehrsministerin Kerstin Schreyer zur ersten bundesweiten Kontrollaktion zur Maskenpflicht: Mund-Nasen-Bedeckung zur Eindämmung der Corona-Pandemie unbedingt notwendig!
Bilanz der Aktion für Bayern: 2.014 Verstöße durch die Polizei festgestellt – Weiterhin konsequente Kontrollen notwendig.

Innenminister Herrmann und Verkehrsministerin Schreyer auf dem U-Bahnsteig am Münchner Marienplatz

Heute fand der erste bundesweite Aktionstag zur Einhaltung der Maskenpflicht statt. In enger Zusammenarbeit von Bundespolizei, Landespolizei und Betreibern öffentlicher Verkehrsmittel wie der Deutschen Bahn wurde die Maskenpflicht konsequent kontrolliert. „Bei der Bayerischen Polizei sind rund 1.000 Kontrollbeamte im Einsatz. Schwerpunkte sind der öffentliche Personenverkehr, bei dem die Maskenpflicht grundsätzlich gilt, sowie stark frequentierte Plätze, an denen eine Maskenpflicht angeordnet wurde“, erklärte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, der sich heute am Münchner Odeonsplatz gemeinsam mit Verkehrsministerin Kerstin Schreyer ein Bild von den Schwerpunktkontrollen gemacht hat. „Dazu kommen verstärkte Kontrollen beispielsweise durch die Münchner Verkehrsgesellschaft mit der U-Bahnwache“, ergänzte Schreyer. Herrmann und Schreyer sind sich einig: „Zur Eindämmung der Corona-Pandemie muss die Maskenpflicht unbedingt eingehalten werden. Maskenmuffeln drohen zurecht empfindliche Bußgelder!

Norbert Röttgen im PresseClub München

Norbert Röttgen war am 23. Juli 2020 zu Gast im PresseClub München. Was alle interessierte: seine Kandidatur als CDU-Chef, und was er dazu zu sagen hatte. Weitere Themen: 5G-Ausbau und Huawei, Corona-Virus und vieles mehr.

Sehen Sie hier den Mitschnitt des PresseClub-Gesprächs:

Hinweis: Im PresseClub-Gespräch wurden einige Aussagen von Norbert Röttgen „Unter drei“ getroffen. Diese Passagen wurden aus dem Mitschnitt gelöscht.

© Internationaler PresseClub München e.V. (Youtube-Video)