Fridays for Future demonstriert in München

Fridays for Future demonstriert in München, seit mehr als zwei Jahren an jeden Freitag. Demonstriert wird für Veränderungen in der Politik. Veränderungen, die nötig sind, um das Pariser Klimaabkommen einzuhalten und die Erderwärmung auf 1,5 °C zu beschränken – sofern dies überhaupt möglich ist.
Der Protest richtet sich auch gegen die Erweiterung des Braunkohletagebaus Garzweiler II in Nordrhein-Westfalen. Dort ist das Dorg Lützerath unmittelbar vom Abriss bedroht – sowie fünf weitere Dörfer, die alle dem Braunkohletagebau weichen sollen.

Deutlich mehr als 100 Leute versammelten sich also an diesem Freitag gegen 14 Uhr am Europaplatz in München, in Sichtweite des Friedensengels.

Der Europaplatz, so weiß es Wikipedia, zählt zu den am meisten befahrenen Verkehrsknotenpunkten Münchens. Entsprechend war der Sammelplatz gesichert. Doch nach einigen kurzen Reden wurde dann – mit dem Beginn der Demo – der Verkehr gestoppt und etwa 12 Dutzend Klimaaktivist*innen machten sich auf den Weg. Durchs südwestliche Bogenhausen bis zum Prinzregentenplatz auf dem dann die Abschlusskundgebung stattfand.

Bogenhausen ist ein rugiger Stadtteil, die Demo zog jedoch gebührend Aufmerksamkeit auf sich, wurde bemerkt von Jung und Alt an den Fenstern. Manche schüttelte auch den Kopf ob solch einer fröhlichen und zugleich ernsten unerzogenen Meute, die sich lautstark bemerkbar machte.